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Gründächer werden immer beliebter

Gründächer werden immer beliebter

Gründächer werden immer beliebter

Gründächer werden immer beliebter

Weniger Energieverbrauch, ökologischeres Wohnen

Wer sein Dach bepflanzt, kann Energiekosten sparen. Denn Grünpflanzen wirken sowohl als natürliche Dämmung als auch als Klimaanlage. Nicht nur aus ökologischen Gründen gewinnen Dachbegrünungen zunehmend an Bedeutung. Sie steigern auch ganzjährig den Wohnkomfort. Untersuchungen bei einem begrünten Flachdach mit einer 16 Zentimeter starken Substratschicht haben ergeben, dass im Winter bei -14 Grad Celsius unter der natürlichen Dämmung lediglich 0 Grad gemessen wurden. Kletterten die Temperaturen dagegen auf 30 Grad, waren es unter dem Substrat nur 16 Grad. Weil sich dadurch viel Heiz- und Kühlenergie einsparen lässt, werden Dachbegrünungen von immer mehr Städten und Gemeinden gefördert.

Gleichzeitig gelten die bepflanzten Dächer als Entsiegelungsmaßnahme, die durch geringere Abwassergebühren belohnt wird. Auch viele Banken fördern Gründächer mit Krediten und einem Tilgungszuschuss – wenn sie der Wärmedämmung dienen. Experten raten hier zur Konstruktion sogenannter Umkehrdächer. Denn während ein herkömmliches Kies- oder Bitumendach nur etwa 20 Jahre hält und danach saniert werden muss, halten Gründächer mit der Verwendung von Extruderschaumstoff als außenseitige Dämmung doppelt so lange. Der Grund dafür ist, dass bei der Ausführung als Umkehrdach diese druckfeste und stabile Wärmedämmung die empfindliche Abdichtung vor Verwitterung schützt. Nicht zuletzt hilft die Dachbegrünung, die Luft zu reinigen, Regenwasser zu speichern, das Klimagas CO2 zu binden und die Kanalisation zu entlasten – das ist gut für das Stadtklima. Kein Wunder also, dass in manchen Bebauungsplänen die Begrünung von flachen Dächern bereits vorgeschrieben wird.

Text und Bilder mit freundlicher Unterstützung von kw Flach- und Steildach GmbH